Luz LESKOWITZ

wurde als Sohn einer Musikerfamilie geboren und erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Geigenunterricht. Mit 13 Jahren Fortsetzung der Studien bei Vasa Prihoda und später bei Riccardo Odnoposoff an der Musikakademie Wien, bei Ernst Wallfisch in Salzburg und Luzern und bei Yehudi Menuhin in London, dazu Lehrtätigkeit an der Menuhin-Schule in London. Nach glänzenden Debüts in London, New York, Wien, Berlin, Milano usw. führten ihn Konzertreisen durch ganz Europa, in den Vorderen Orient, nach Afrika, in die U.S.A., nach Südamerika, in den Fernen Osten und nach Japan. Eine Tournee durch die U.S.A. als Solist mit der Camerata Academica Salzburg unter Antonio Janigro war besonders erfolgreich. Der intensive Kontakt zu Wallfisch und Menuhin weckte bald seine besondere Liebe zur Kammermusik.

Stark beeinflußt vom Menuhin-Festival in Gstaad gründete Luz Leskowitz im Jahre 1970 sein erstes eigenes Musikfestival, die „Harzburger Musiktage“. Es folgten weitere sieben internationale Festivals in Deutschland und Österreich, die er seit ihrer Gründung leitet. - 1979 formierte Luz Leskowitz sein eigenes Ensemble, die „Salzburger Solisten“, mit denen er weltweit konzertiert. Duo- und Kammermusikpartner von Luz Leskowitz waren und sind Persönlichkeiten wie u.a. Paul Badura-Skoda, Wilhelm Kempff, Ingrid Haebler, Jörg Demus, Jeremy Menuhin, Igor Oistrakh, David Geringas, Heinrich Schiff, Mstislav Rostropovitsch, Karl Leister, Hansjörg Schellenberger, Michala Petri, Sharon Bezaly, Wolfgang Schulz, Hakan Hardenberger, Elly Ameling, das Bartók-Quartett, das Lark-Quartett und das Voces-Quartett.
Er wurde als Juror zum ersten Brahms-Wettbewerb nach Hamburg eingeladen.

Luz Leskowitz nahm solistisch und kammermusikalisch für „Cetra“, „Syrinx“, „Mirabell“, „Arte Nova“, „Demusica/Sony“, „EMI-Classics“ sowie für BIS (Schweden – Flötenquartette Mozarts gemeinsam mit Sharon Bezaly) auf.
1991 übernahm er die Direktion der Salzburger Schlosskonzerte, der größten Kammermusikreihe der Welt mit mehr als 300 Konzerten im Jahr.
Luz Leskowitz spielt auf der „Ex-Prihoda Stradivarius“ aus dem Jahr 1707.